Baumgrabanlagen stellen in den vergangenen Jahren eine viel beachtete Alternative auch auf den konventionellen Friedhöfen dar. Viele Menschen wählen diese vielfältig zu gestaltenden Grabarten gerne, um den ökologischen Aspekt einer Baumbestattung mit den Vorteilen eines angelegten Friedhofs kombinieren zu können. Dazu gehört in der Regel ein hohes Maß an Barrierefreiheit und gute Erreichbarkeit.
Urnen – Baumgrabanlage mit niedrigen, individuellen Steinen:
In dieser Urnen-Anlage können die Angehörigen einen Grabstein selbst auswählen – es bleibt also trotz der Gemeinschaftsanlage, die in keiner Weise von den Nutzern gepflegt werden muss, etwas Individualität erhalten. Lediglich die Maximalgrößen der Grabsteine werden begrenzt.


Jeder Einzelbaum erhält eine großzügige Baumscheibe von ca. 3 m Durchmesser. Die Pflanzflächen werden überwiegend einheitlich mit einem Bodendecker bepflanzt, innerhalb dieser Flächen finden die Beisetzungen statt. Auch die Namenplatte wird im Bereich der Baumscheiben platziert. Falls Blumenschmuck abgelegt werden soll, finden Angehörige in dieser Fläche Platz. Das Rasenmähen wird nicht behindert, auf eine zentrale Sammelstelle kann verzichtet werden.







