Orte der Besinnung

Orte der Besinnung

Individuelle Rasensarggräber 01
Die Erweiterung von Rasengräbern um einen Pflanzstreifen ist auf vielen Friedhofsflächen möglich, denn in den meisten Fällen besteht auf unseren Friedhöfen kein Platzmangel mehr. Der vorgelagerte Rasenstreifen sollte immer so breit angelegt werden, dass der Aushub einer Gruft möglich ist, ohne Kanten- oder Grabsteine aufnehmen zu müssen. Dieser Aspekt trägt wesentlich zur Arbeitserleichterung und damit zur Wirtschaftlichkeit bei.
Der Apfelbaum in der zentralen Pflanzfläche gab der Gemeinschaftsgrabanlage ihren Namen: Paradiesgarten. Eine Fläche für Sargbestattungen, die für die Nutzer pflegefrei ist, aber ein hohes Maß an Individualität bietet, denn die Grabsteine, die am Rand des Beetes aufgestellt werden, können von den Nutzern frei gewählt werden. Auf der Fläche vor den Steinen ist Platz für persönliche Grabbeigaben und Erinnerungsstücke. In den Rasenflächen, die sich an die üppig blühende Pflanzfläche anschließen, werden die Särge beigesetzt.

Individuelle Rasensarggräber 02
Auch bei Rasengräbern kann die Vielfalt des Angebotes erhöht werden. Individuell gestaltete aufrechte Grabsteine erfüllen das Bedürfnis nach Individualität, ohne die Pflegefreiheit für die Nutzer einzuschränken und erfüllen damit einen wichtigen Anspruch.
Vor den Steinen läuft ein durchgängiges Pflasterband, das als Mähkante dient. Die Flächen zwischen den Grabsteinen können bepflanzt werden, wenn gewünscht durch die Angehörigen, üblicherweise durch den Friedhofsträger.


Rasenrondell für Särge
Wenn die räumlichen Möglichkeiten es erlauben, kann auch in einem großen Kreis um eine bepflanzte Mitte beigesetzt werden. Durch Rankobelisken an den Zuwegungen kann eine Gemeinschaftsanlage zusätzlich eine besondere Note erhalten. Die einzelnen Grabstellen haben eine konische Form, was jedoch in der Anlage nicht sichtbar wird.

Rasenrondell:
Hier wurde eine zweite Reihe für die Sargbelegung angefügt, niedrige Grabsteine können in dem äußeren Pflanzstreifen platziert werden.

Bestattungspark für Särge und Urnen:
Die Kombination von pflegefreien Sarg- und Urnenbestattungen auf einer Fläche kann für optische Vielfalt sorgen. Der Weg trennt die Flächen für Sargbestattungen von den Urnenbeeten, bei denen die Namen- und Lebensdaten auf Plaketten auf den Einfassungsrändern angebracht werden.

Heidegarten – Bestattungsfeld:
Eine Alternative zum Rasen besteht auch bei Sargbestattungen in der vollständigen Bepflanzung der Flächen – Themen wie zum Beispiel der Heidegarten lassen sich so gut verwirklichen. Bei gezielter Pflanzenauswahl und geschlossener Pflanzendecke ist der Pflegeaufwand überschaubar. Manche Friedhofsbesucher stören sich an der Möglichkeit, ungehindert über Grabflächen gehen zu können, wenn die Belegungsflächen mit Rasen eingesät sind – dieses Problem erübrigt sich bei vollständig bepflanzten Flächen.

Individuelle Rasen-Sarggräber in organischer Form:
Wenn die Platzverhältnisse es zulassen, sind auch organische Formen möglich. Viele Friedhofsnutzer und -träger wünschen sich eine Wandlung ihres Friedhofs hin zu einer Parkanlage.

Rasengräberfeld vor der Umgestaltung
Rasengrabfläche mit in den Rasen eingelassenen Platten – dieses Grabfeld wurde auf dem Friedhof kaum nachgefragt, weil es unpersönlich und lieblos wirkte. Die Blumen oder sonstiger Schmuck stehen im Sommerhalbjahr auf diesen Grabfeldern grundsätzlich unerlaubterweise – aus Gründen der Pflegbarkeit ist das Abstellen von Schmuck nur auf den Sammelplätzen erlaubt.Viele Angehörige empfinden diese Einschränkungen und die Gesamtoptik als unbefriedigend – und veränderungswürdig.

Rasengräberfeld nach der Umgestaltung:
